Wichtige Reparaturarbeiten an der Wassermühle Otto haben begonnen

Wichtige Reparaturarbeiten an der Wassermühle Otto

Der Wassereinlauf zur Mühle ist undicht, für die Entnahme der Rogensteine wurden die Fugen freigestemmt. Foto: A. Weihe

Seit Anfang März laufen die Vorbereitungen für den Mühlentag 2024 am Pfingstmontag.

Das Programm steht zu fast 95 Prozent und soll wieder zu einem Höhepunkt für Abbenrode und den Nordharz werden.

Damit der Tag wieder zu einem Erlebnis für die zahlreichen zu erwartenden Besucher wird, stehen bis Anfang Mai noch wichtige Reparaturarbeiten an der Mühle an.

Schon seit einigen Jahren beobachteten die Abbenröder Mühlenfreunde den steigenden Wasserverlust am Einlauf der Mühle.

Da der Betrieb der Mühle über eine Zisterne mit Pumpe erfolgt, ist man auf einen einwandfreien verlustarmen Wasserrücklauf angewiesen.

Große Risse im Becken des Einlaufes und bis zu 20 cm Setzungserscheinungen zwangen den Verein zum Handeln. Am 16. März stand deshalb ein größerer Arbeitsansatz an.

So wurde das Becken von den vor über 20 Jahren verbauten Rogensteinen befreit und eine 50 cm tiefe Baugrube ausgehoben. Im Anschluss wird durch die Abbenröder Baufirma Brandes eine neue Betonwanne hergestellt, die mit Rogensteinen belegt und wasserundurchlässig abgedichtet wird. Die Kosten von mehr als 2500,00 € muss der Verein komplett selbst tragen, da Anträge auf Förderung bis zu einem evtl. positiven Bescheid zu lange dauern würden.

Wenn alles funktioniert, wird man wieder einen wasserdichten Wassereinlauf haben und einen kontinuierlichen Betrieb der Mühle gewährleisten können. Da die Wassermühle Otto eine der letzten funktionsfähigen Wassermühlen im Harz ist, ist natürlich das öffentliche Interesse sehr groß.

Nach 5 Stunden, teilweise anstrengender Handarbeit, konnte die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden. Einen Dank an die Akteure sprach Vereinsvorsitzender Andreas Weihe für ihren Einsatz aus. Anfang Mai muss der sanierte  Wassereinlauf fertig sein, denn am 20. Mai ist wieder Mühlentag am Pfingstmontag in Abbenrode.

Steven Kienert (re.), Florian Bethge (Mitte) und Christian Otto beim Entfernen der Rogensteine aus dem undichten Wasserbecken. Foto: A. Weihe
Steven Kienert (re.), Florian Bethge (Mitte) und Christian Otto beim Entfernen der Rogensteine aus dem undichten Wasserbecken. Foto: A. Weihe
Das undichte Wasserbecken, mit seiner Wasserlast, drohte in den vorbeifließenden Mühlengraben abzudriften. Foto: A. Weihe

Weihe

Die großen Steine müssen mit dem Bagger entfernt werden. Foto: A. Weihe
Nach 5 Stunden war die Grube für die Sanierung des Wassereinlaufes von Steinen und Betonunterbau befreit. Der Neuaufbau kann beginnen. Foto: A. Weihe
Artikel, GZ vom 18.03.2024
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